Flucht vor Religion

Veranstaltung vom Freitag, 07. Oktober 2016

Der unbeugsame Wille, die Dinge zu hinterfragen, hat sie in Lebensgefahr gebracht. In den Ländern ihrer Herkunft wird Apostasie mit dem Tode bestraft; ausgeführt durch die eigene Familie, die Gemeinschaft oder den Staat.

Sie, das sind Menschen, die sich entschlossen haben, vor religiösem Wahn und Macht-anspruch zu fliehen, einem Machtanspruch, der zumeist untrennbar mit staatlichen Strukturen verknüpft ist. Frauen sind in besonderer Weise bedroht, da sie ihr Leben lang nicht nur äußerster psychischer und physischer Gewalt, sondern auch schweren sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind, überwiegend in der eigenen Familie.

Die Ex-Muslimin Rana aus Saudi-Arabien erzählte die Geschichte ihrer Flucht und von der Flucht anderer, die sich jetzt gerade zutragen. Und vom spontanen Entstehen einer Gemeinschaft, die versucht, Menschen auch hier aus den Gefahrenzonen zu bringen – denn die Bedrohung hört mit der Ankunft in Europa nicht auf.

An diesem Abend schilderten außerdem noch weitere Frauen und Männer aus den unterschiedlichsten Ländern ihre Erlebnisse als Atheisten.

Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime, berichtete von der Arbeit des Vereins und sendete einen Appell für Humanismus, Säkularismus und Aufklärung.
Anschließend gab es eine lebendige Diskussion und viele Ex-Muslime aus dem Publikum berichteten spontan von Ihren Erfahrungen aus ihren Heimatländern.

Einen Bericht über die Veranstaltung und weitere Informationen finden Sie hier

Termine

Freitag, 24. Nov. 2017 / 19:00 Uhr

Organisationstreffen der gbs Köln

Im Atrium
An den Dominikanern 6-8, 50668 Köln

 

Freitag, 01. Dezember. 2017 / 19:00 Uhr

Humanistisches Forum Köln (HFK)

Im Atrium
An den Dominikanern 6-8, 50668 Köln

 

Interessierte sind herzlich willkommen.