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SUMMARY:Die Macht der Bilder: Über die politische Kraft satirischer Religionskritik
DESCRIPTION:Foto-Vortrag mit anschließender Diskussion \nmit David Farago und Maximilian Steinhaus in Köln \nWo: Alte Feuerwache – Großes Forum\nMelchiorstr. 3\, 50670 Köln (+ Google-Karte) \nEintritt frei / Spende erwünscht \n  \n„Die schonungslose Aufarbeitung der Missbrauchsfälle“ ist eine politische Kunstaktion des Aktionskünstlers David Farago und seiner Mitstreiter Maximilian Steinhaus\, Roy Thormann und einigen weiteren Aktivist*innen. Seit 2014 tourt das Team im Auftrag der Giordano-Bruno-Stiftung mit provokanten Großplastiken des bekannten künstlerischen Erbauers von „Mottowagen“ Jacques Tilly durch Deutschland und prangert offensiv und für jeden sichtbar die Missstände und Skandale der Kirche an. Fast 90 Aktionen liegen inzwischen hinter ihnen\, und egal wo sie stehen: Ihre Figuren lösen regelmäßig hitzige Diskussionen in der Stadtgesellschaft aus und erzeugen ein großes Presseecho. In ihrem Vortrag berichten Teamchef David Farago und Pressesprecher Maximilian Steinhaus über ihre wichtige Aufklärungsarbeit und von der Kraft starker Bilder. \nIn Sachen Aufklärungsarbeit gibt es viel zu tun\, zu thematisieren. Im Schwerpunkt geht es hier um die gesellschaftliche Kraft satirischer Kritik an der Institution Kirche und der mit ihr verbandelten Politik und anderen gesellschaftlichen Einrichtungen wie Stadtverwaltungen etc. \nIn ihrem Vortrag berichten David Farago und Maximilian Steinhaus von der öffentlichen Wirkung ihrer Aktionen\, den besten und schlimmsten Momenten während der Aktionen\, vom oftmals unglamourösen Kleinklein im Kunst-Polit-Aktivismus\, Streitereien mit Polizei\, Ordnungsamt und Gerichten\, und von der Kraft starker Bilder. \nIm Juni 2022 sorgte die Aktionskunstgruppe in Düsseldorf für viel Aufmerksamkeit: Hier standen sie fünf Tage vor dem Rathaus mit einer rund drei Meter großen Mosesfigur\, die auf einer ebenso großen Steintafel das „11. Gebot“ verkündet: „Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ Der Protest richtete sich gegen den für 2027 geplanten Evangelischen Kirchentag\, den die hoch verschuldete Stadt Düsseldorf mit mindestens 5\,8 Millionen Euro subventionieren will\, obwohl bereits heute nur noch 15% der Bürger*innen Mitglied in der evangelischen Kirche sind\, Tendenz fallend. Die Entscheidung des Stadtrates widerspricht darüber hinaus der verfassungsrechtlichen Pflicht zu weltanschaulichen Neutralität seitens der Politik. Kein Verein und keine Organisation in Düsseldorf erhalten für ihre Großveranstaltungen Beträge in Millionenhöhe. \nBegonnen hat die Aktionsgruppe 2014 mit besagter Mosesplastik. David Farago\, Maximilian Steinhaus und Roy Thormann nutzen seither die Macht der Bilder\, um während ihrer mehrtägigen Aktionen die Bürger*innen und die Presse nachhaltig auf die verfassungswidrige Subventionierung von Kirchentagen hinzuweisen und zu problematisieren\, dass die milliardenschwere Kirche ihre Missionsfestivals nicht selbst bezahlt. \nHintergrund: Die regelmäßig stattfindenden evangelischen und katholischen Kirchentage werden seit Jahrzehnten mit mehrstelligen Millionenbeträgen von oftmals hoch verschuldeten Kommunen bezuschusst\, denen das Geld für die Instandhaltung ihrer Schulen\, Kitas\, Schwimmbäder und Bibliotheken fehlt. Seit 2014 platzieren sich die drei Aktivisten mit dem „Moses“ und dem „11. Gebot“ konsequent auf jedem Kirchentag und konfrontieren Besucher*innen und die Verantwortlichen aus Veranstaltungsplanung und Politik mit der unbequemen Forderung: „Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen!“ \n2017 wurde das Figurenrepertoire anlässlich des Reformationsjubiläums um den „Nackten Luther“ erweitert\, der den unkritischen Kult der Evangelischen Kirche um den Antisemiten Martin Luther thematisiert.\nSeit 2020 unterstützt das „Team 11. Gebot“ auch die Initiativen von Betroffenen sexueller Gewalt in der Katholischen Kirche: Zunächst mit der Kunstinstallation „Die lange Bank des Missbrauchsskandals”\, die bildlich daran erinnert\, dass die Kirche die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals und die Entschädigung der Opfer entgegen ihrer andauernden Beteuerungen seit Jahren auf die lange Bank schiebt.\n2021 kamen die Großplastiken „Eichelbischof“ und „Hängemattenbischof“ hinzu. Auch sie prangern seither den Missbrauchsskandal und dessen skandalöse Vertuschung medienwirksam an. \nDavid Farago ist Initiator der Kunstaktion „Das 11. Gebot“\, die seit 2014 auf die verfassungsrechtlich bedenkliche Subventionierung von Kirchentagen aufmerksam macht und bereits große mediale Resonanz erhielt. Seit 2012 unterstützt und koordiniert er die zahlreichen Kunstaktionen und Events der Giordano-Bruno-Stiftung. \nMaximilian Steinhaus ist studierter Jurist und Pressesprecher der Aktionsgruppe „Das 11. Gebot“. Seit 2022 arbeitet er zudem als Projektmanager der Initiative „Eckiger Tisch e.V.“. Der Verein vertritt die Interessen von Betroffenen sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen speziell im Kontext der Katholischen Kirche. \n  \nVeranstaltungsort: Alte Feuerwache\, Melchiorstr. 3 \nErreichbarkeit: \nMit dem Auto\, linksrheinische Seite (Norden/Süden/Westen)\nVon der A 57 auf die Innere Kanalstraße Richtung Zoobrücke aufbiegen\, an der 2. Kreuzung rechts abbiegen auf die Neusser Straße\, dann an der 4. Kreuzung rechts in die Balthasarstraße und anschließend links in die Melchiorstraße abbiegen. Rechter Hand befindet sich nach wenigen Metern der Haupteingang der Alten Feuerwache. \nMit dem Auto\, rechtsrheinische Seite (Norden/Süden/Osten)\nÜber die Zoobrücke (B55a) den Rhein überqueren\, hinter der Brücke ganz links einordnen und an der 1. Ampel links abbiegen in die Niehler Straße. An der nächsten Ampel links abbiegen in die Neusser Straße\, an der 2. Kreuzung rechts in die Balthasarstraße und anschließend links in die Melchiorstraße. Rechter Hand befindet sich nach wenigen Metern der Haupteingang der Alten Feuerwache. \nDa es in unmittelbarer Nähe nur wenige Parkplätze gibt\, empfiehlt es sich ggf. am Ebertplatz oder auf dem sich anschließenden Theodor-Heuss-Ring einen Parkplatz zu suchen. Fußweg 5 Gehminuten.  \nU-Bahn:\nLinie 12\, 15\, 16\, 18 (Haltestelle Ebertplatz\, 5 Gehminuten)\n\nBus:\nLinie 127 (Haltestelle Ebertplatz\, 5 Gehminuten)\n\nS-Bahn:\nS6\, S11\, S12\, S13 (Haltestelle Hansaring\, 5 Gehminuten)\n\nRegionalbahn:\nRB 25 (Haltestelle Hansaring\, 5 Gehminuten) \n  \n 
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SUMMARY:Organisationstreffen 11/2022
DESCRIPTION:Die Regionalgruppe trifft sich regelmäßig einmal im Monat zu einem Organisationstreffen. Auf der Tagesordnung stehen vor allem die Besprechungen von Veranstaltungen und Aktionen\, aber auch die Nachlese vergangener Veranstaltungen oder Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen. \nNach dem offiziellen Teil ergibt sich beim anschließenden gemeinsamen Umtrunk Gelegenheit zum persönlichen Austausch. \nInteressierte sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. \nDie genaue Adresse: \n\n\n\nTagungsraum\nMarzellenstraße 44-48  |  50668 Köln (+ Google Karte) \nTagungsraum Marzellenstr. 44-48. – Der Eingang ist über eine dreistufige Treppe zu erreichen\, die dem Gebäude vorgebaut ist.\n\n\n\nÖPNV: Dom/Hbf\nNächstes Parkhaus: Parkhaus am Dom\nKurt Hackenberg Platz 2\, 50667 Köln (+ Google Karte)
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