Groß ist derzeit das Erstaunen, wie plötzlich ein anderes Arabien auf der Weltbühne erscheint als jene Scheingemeinschaft islamischer Diktaturen, die sich von West-Afrika bis zur Ostspitze der arabischen Halbinsel hinziehen und irgendwann den Anschluss an die Entwicklung in anderen Weltteilen verpasst haben.
Es ist viel darüber geschrieben worden, ob sich diese arabischen, dominant islamischen Gesellschaften demokratisieren [...]
Wer Wissenschaft, Philosophie und Kunst hat, braucht keine Religion.
Die Giordano Bruno Stiftung (Stiftung zur Förderung des evolutionären Humanismus) versteht sich als Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung, der zahlreiche bekannte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler angehören. Ziel der Stiftung ist es, die Grundzüge eines logisch konsistenten, naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik und Politik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Stiftung versteht sich in diesem Sinne auch als Interessenvertretung und Sprachrohr aller einem rationalen Weltbild verpflichteten MenschenDie Regionalgruppe Köln des Förderkreises vertritt die Anliegen der Giordano Bruno Stiftung auf regionaler Ebene und ermöglicht so eine aktive persönliche Mitarbeit der Förderer vor Ort. Dazu trifft sie sich regelmäßig mindestens ein Mal im Monat. Dazu kommen Vorträge, Podiumsdiskussionen und Veranstaltungen und Projekte verschiedener Art. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Treffen und Veranstaltungen zu besuchen und sich über die gbs und die Regionalgruppe zu informieren. [Nächstes Treffen]
Epikur (Επίκουρος)
"Das schauerlichste Übel also, der Tod, geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr. Er geht also weder die Lebenden an noch die Toten; denn die einen geht er nicht an, und die anderen existieren nicht mehr. Die Menge freilich flieht bald den Tod als das ärgste der Übel, bald sucht sie ihn als Erholung von den Übeln im Leben. Der Weise dagegen lehnt weder das Leben ab noch fürchtet er das Nichtleben. Denn weder belästigt ihn das Leben, noch meint er, das Nichtleben sei ein Übel. Wie er bei der Speise nicht einfach die größte Menge vorzieht, sondern das Wohlschmeckendste, so wird er auch nicht eine möglichst lange, sondern eine möglichst angenehme Zeit zu genießen trachten."
"Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine größere Freude."
"Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen."
Heraklit (Ηράκλειτος)
"Diese Weltordnung, dieselbige für alle Wesen, hat kein Gott und kein Mensch geschaffen, sondern sie war immerdar und ist und wird sein ewig lebendiges Feuer, nach Maßen erglimmend und nach Maßen erlöschend."
"Wer in dieselben Flüsse hinabsteigt, dem strömt stets anderes Wasser zu."
"Richtiges Bewusstsein ist die größte Tugend, und Weisheit (ist es), Wahres zu sagen und zu handeln nach der Natur, auf sie hinhörend"
"Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe."
"Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand."
"Alles fließt (Τα πάντα ρει)"
Friedrich Nietzsche
"Glaube heißt, Nicht-wissen-wollen, was wahr ist!"
"Man wage es noch, mir von den »humanitären« Segnungen der christlichen Kirche zu reden! Irgendeinen Notstand abschaffen ging wider ihre tiefste Nützlichkeit, denn sie lebte von Notständen; sie schuf Notstände, um sich zu verewigen. Der Wurm der Sünde zum Beispiel: Mit diesem Notstande hat erst die Kirche die Menschheit bereichert."
"Leute, denen ihr tägliches Leben zu leer und eintönig vorkommt, werden leicht religiös: dies ist begreiflich und verzeihlich, nur haben sie kein Recht, Religiosität von denen zu fordern, denen das tägliche Leben nicht leer und eintönig verfließt."
"Derjenige, der ein Warum zum Leben hat, kann fast jedes Wie ertragen."
"Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben."
Karlheinz Deschner
"Natürlich „stabilisieren“ Kirchen und „christliche Wertegemeinschaft“. Fragt sich nur, was sie stabilisieren! Und für wen! Doch zur „Entwicklung des Sozialstaats“ ist es nicht durch die Kirchen gekommen, eine Propagandalüge skandalösester Art, sondern – verschwindende Ausnahmen beiseite – im ständigen Kampf gegen sie. Denn wahr ist, dass alle sozialen Erleichterungen der Neuzeit nicht durch die Kirche, sondern gegen sie geschaffen wurden. Dass die Menschheit fast alle humaneren Formen und Gesetz des Zusammenlebens verantwortungsbewussten außerkirchlichen Kräften verdankt. Dass die Kirche, was kein Gegner des Christentums, sondern der bedeutende protestantische Theologe Martin Dibelius schreibt, stets die „Leibwache von Despotismus und Kapitalismus“ gewesen ist. „Darum waren alle“, wie der christliche Gelehrte bekennt, „die eine Verbesserung der Zustände dieser Welt wünschten, genötigt, gegen das Christentum zu kämpfen.“ "
"Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom"
Richard Dawkins
"Wenn ich sage, die Evolution sei wahr, bin ich nicht fundamentalistischer, als wenn ich behaupte, dass Neuseeland auf der Südhalbkugel der Erde liegt. Wir glauben an die Evolution, weil die Belege dafür sprechen, und wir würden sie von heute auf morgen aufgeben, wenn sie durch neue Belege widerlegt würde. So etwas würde kein echter Fundamentalist machen."
"Die Bibel ist in großen Teilen nicht systematisch böse, sondern einfach nur grotesk. Nichts anderes erwartet man von einer chaotisch zusammengestoppelten Anthologie zusammenhangloser Schriften, die von Hunderten anonymer Autoren, Herausgebern und Kopisten verfasst, umgearbeitet, übersetzt, verfälscht und 'verbessert' wurden von Personen, die wir nicht kennen, die sich auch meist untereinander nicht kannten und deren Lebenszeiten sich über neun Jahrhunderte erstrecken."
"Die Vorstellung, die erste Ursache, der große Unbekannte, der dafür gesorgt hat, dass es etwas statt nichts gibt, könne das Universum gezielt gestalten und zu Millionen Menschen gleichzeitig sprechen, [...] ist die entsetzliche Zurschaustellung einer selbstzufriedenen, das Denken leugnenden Wundergläubigkeit."
Michel Onfray
"Bitte keine Geschlechtlichkeit, vor allem nicht! Fleisch, Blut und Lust werden von Natur aus mit der Frau assoziiert und sind für alle drei monotheistischen Religionen Gelegenheiten, um Verbote und Reinheitsvorschriften zu erlassen und die Kämpfe gegen den begehrenswerten Körper, gegen das Blut der vom Zwang zur Mutterschaft befreiten Frau und gegen die hedonistische Energie zu entfesseln. Bibel und Koran ergehen sich frohen Herzens in Verwünschungen dieser Themen."
"Es gibt auch Millionen Leute, die ihr Leben mit Drogen und Alkohol stabilisieren - ich bin nicht sicher, ob dieser Zweck das Mittel heiligt. Ich lade dazu ein, sein Leben mit Hilfe der Philosophie ins Gleichgewicht zu bringen. Epikur, Montaigne, Voltaire zu lesen erscheint mir ausgleichender als die Lektüre der Bibel, des Korans oder des Talmuds."
"Das Problem an der Religion ist, dass sie über Körper und Leben der Menschen verfügen will. Und, dass sie Lügen generiert. Die jüngste stammt von Papst Benedikt, der in Brasilien behauptete, die Christianisierung habe sich nie mit Gewalt vollzogen."
Frauenpower in einer arabisch-islamischen Demokratie.
- März 8th, 2011 by admin
Humanismus statt Religion
von Bernd Vowinkel
Grundlagen des Humanismus
Die Grundlagen des Humanismus lassen sich bis ins alte Griechenland zurückverfolgen. So vertraten bereits die Philosophen Heraklit und Protagoras den Lehrsatz: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“. Mit dem Beginn der Renaissance im 15. Jahrhundert etablierte sich der Humanismus als Gegenbewegung zur Scholastik. Man spricht daher auch vom Renaissance-Humanismus. [...]
- Juli 18th, 2010 by admin


