Fragen zum Wissenschafts- und Kunstverständnis – und Elftausend Jungfrauen

(„Teaser-Bild“) IX. Wochenendseminar und Feier zum zehnjährigen Bestehen der Regionalgruppe gbs Köln e.V., 06. – 07. Oktober 2018, im Haus Weitblick in Oberwesel

IX. Wochenendseminar und Feier zum zehnjährigen Bestehen der Regionalgruppe gbs Köln e.V. im Oktober 2018 im Haus Weitblick in Oberwesel, ein Tagungsbericht.

10 Jahre gbs Köln – ein Rückblick
10 Jahre gbs Köln – ein Rückblick
Wissenschaft, Kunst und Satire – ein thematischer Rahmen, der nur wenig Raum für Wünsche nach Ergänzungen offen lässt. Aber wo bleibt die hier möglicherweise erwartete Religionskritik, mag manch einer fragen? Nun, sie ist im Programm enthalten. Denn nur breit aufgestellte, fundierte und aufgeklärte Bildung schafft die entscheidende Grundlage, auf welcher sich u.a. auch Religionskritik als eine Art „Abfallprodukt“ beinahe von selbst einstellt.

„Fragen zum Wissenschafts- und Kunstverständnis – und Elftausend Jungfrauen“ weiterlesen

Aufruf

Das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) ermutigt alle Personen, die von einem katholischen Kirchenangehörigen sexuell missbraucht wurden und diese Straftat noch nicht zur Anzeige gebracht haben, sich bei der Staatsanwaltschaft des Tatortes zu melden. Informationen zu Tätern, tatbeteiligten Personen sowie zu Ort und Zeit der Tathandlung können entscheidend zum Erfolg einer Strafanzeige beitragen. Das ifw kann bei der Vermittlung des Kontakts zur Staatsanwaltschaft oder zu einem erfahrenen Rechtsanwalt behilflich sein. Kontaktinformationen (ifw): https://weltanschauungsrecht.de/kontakt

Zu den Hintergründen

Sechs renommierte Juraprofessoren haben am 26. Oktober 2018 in Verbindung mit dem Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) Strafanzeigen bei jenen Staatsanwaltschaften eingereicht, die für die 27 Diözesen in Deutschland zuständig sind.

„Aufruf“ weiterlesen

Chemische Evolution – Wie lebende Systeme aus toter Materie entstanden

Forschungsstand 2018

von Jan Sütterlin

Titelbild: Querschnitt einer hypothetischen ersten Zelle (Protozelle). Illustration von Janet Iwasa, Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 US.

Die Entstehung des Lebens bleibt eines der größten (noch) unbeantworteten Rätsel der Wissenschaft. Wie konnten sich die notwendigen chemischen Bausteine unter den Bedingungen der frühen Erde bilden und wie konnten sie sich zu einer ersten „lebenden“ Protozelle verbinden? Der Chemie kommt bei der Beantwortung dieser Frage eine Schlüsselrolle zu und hier konnten in den letzten 20 Jahren aufregende Erfolge erzielt werden: Ein Rückblick. „Chemische Evolution – Wie lebende Systeme aus toter Materie entstanden“ weiterlesen

Jacqueline Neumann: „Aktuelles zum Weltanschauungsrecht“

Porträt Jacqueline

Einladung in Kooperation mit

Logo ifw - Institut für Weltanschauungsrecht
ifw – Institut für Weltanschauungsrecht

Aktuelles zum Weltanschauungsrecht – Heute:

Selbstbestimmung am Lebensende und das Sterbehilfe-Gutachten von Di Fabio

Vortrag von Jacqueline Neumann (ifw) mit anschließender Diskussion

Freitag   |   18. Mai 2018   |   19.00 Uhr

Atrium, An den Dominikanern 6-8, 50668 Köln

Am Freitag 18. Mai 2018 um 19.00 Uhr spricht Jacqueline Neumann vom Institut für Weltan­schau­ungs­recht (ifw) zu aktuellen rechtspolitischen Themen beim Humanistischen Forum Köln (HFK). Im Mittel­punkt von Vortrag und Diskussion steht das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende und das Sterbehilfe-Gutachten des Ex-Verfassungsrichters Di Fabio, das derzeit hoch umstritten ist.

Das Programm umfasst drei Teile:

  1. Was ist Weltanschauungsrecht? Eine kurze Einführung zum Konzept und den Arbeitsfeldern des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw): Das ifw wurde 2017 mit Unterstützung der gbs gegründet, fördert säkulare Rechtspolitik und setzt sich für das Verfassungsgebot des weltanschaulich neutralen Staates ein.
  2. Wie steht es heute um das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende? Mit dem ifw-Kommentar „Auch das Gesundheitsministerium sollte sich an geltendes Recht halten“ zum Gutachten „Erwerbserlaubnis letal wirkender Mittel zur Selbsttötung in existenziellen Notlagen“ von Udo Di Fabio stehen Bundesgesundheitsministerium und Arzneimittel-Institut (BfArM) mehr denn je in der Kritik, sich nicht länger ihren gesetzlichen Pflichten zu entziehen.
  3. Diskussion: Welche weltanschauungsrechtlichen Themen sollten aus säkularer Kölner Sicht vom ifw vorangetrieben werden? Ansätze für gemeinsame Aktivitäten?

Das ifw bietet u.a. folgende Stellungnahmen:

Das HFK ist ein offener säkular-humanistischer Gesprächskreis getragen von Giordano-Bruno-Stiftung Köln (gbs Köln), Humanistischer Verband Köln (HVD), Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) sowie Skeptiker (GWUP). Der Eintritt ist frei.