Aufruf

Das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) ermutigt alle Personen, die von einem katholischen Kirchenangehörigen sexuell missbraucht wurden und diese Straftat noch nicht zur Anzeige gebracht haben, sich bei der Staatsanwaltschaft des Tatortes zu melden. Informationen zu Tätern, tatbeteiligten Personen sowie zu Ort und Zeit der Tathandlung können entscheidend zum Erfolg einer Strafanzeige beitragen. Das ifw kann bei der Vermittlung des Kontakts zur Staatsanwaltschaft oder zu einem erfahrenen Rechtsanwalt behilflich sein. Kontaktinformationen (ifw): https://weltanschauungsrecht.de/kontakt

Zu den Hintergründen

Sechs renommierte Juraprofessoren haben am 26. Oktober 2018 in Verbindung mit dem Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) Strafanzeigen bei jenen Staatsanwaltschaften eingereicht, die für die 27 Diözesen in Deutschland zuständig sind.

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Chemische Evolution – Wie lebende Systeme aus toter Materie entstanden

Forschungsstand 2018

von Jan Sütterlin

Titelbild: Querschnitt einer hypothetischen ersten Zelle (Protozelle). Illustration von Janet Iwasa, Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 US.

Die Entstehung des Lebens bleibt eines der größten (noch) unbeantworteten Rätsel der Wissenschaft. Wie konnten sich die notwendigen chemischen Bausteine unter den Bedingungen der frühen Erde bilden und wie konnten sie sich zu einer ersten „lebenden“ Protozelle verbinden? Der Chemie kommt bei der Beantwortung dieser Frage eine Schlüsselrolle zu und hier konnten in den letzten 20 Jahren aufregende Erfolge erzielt werden: Ein Rückblick. „Chemische Evolution – Wie lebende Systeme aus toter Materie entstanden“ weiterlesen

Jacqueline Neumann: „Aktuelles zum Weltanschauungsrecht“

Porträt Jacqueline

Einladung in Kooperation mit

Logo ifw - Institut für Weltanschauungsrecht
ifw – Institut für Weltanschauungsrecht

Aktuelles zum Weltanschauungsrecht – Heute:

Selbstbestimmung am Lebensende und das Sterbehilfe-Gutachten von Di Fabio

Vortrag von Jacqueline Neumann (ifw) mit anschließender Diskussion

Freitag   |   18. Mai 2018   |   19.00 Uhr

Atrium, An den Dominikanern 6-8, 50668 Köln

Am Freitag 18. Mai 2018 um 19.00 Uhr spricht Jacqueline Neumann vom Institut für Weltan­schau­ungs­recht (ifw) zu aktuellen rechtspolitischen Themen beim Humanistischen Forum Köln (HFK). Im Mittel­punkt von Vortrag und Diskussion steht das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende und das Sterbehilfe-Gutachten des Ex-Verfassungsrichters Di Fabio, das derzeit hoch umstritten ist.

Das Programm umfasst drei Teile:

  1. Was ist Weltanschauungsrecht? Eine kurze Einführung zum Konzept und den Arbeitsfeldern des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw): Das ifw wurde 2017 mit Unterstützung der gbs gegründet, fördert säkulare Rechtspolitik und setzt sich für das Verfassungsgebot des weltanschaulich neutralen Staates ein.
  2. Wie steht es heute um das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende? Mit dem ifw-Kommentar „Auch das Gesundheitsministerium sollte sich an geltendes Recht halten“ zum Gutachten „Erwerbserlaubnis letal wirkender Mittel zur Selbsttötung in existenziellen Notlagen“ von Udo Di Fabio stehen Bundesgesundheitsministerium und Arzneimittel-Institut (BfArM) mehr denn je in der Kritik, sich nicht länger ihren gesetzlichen Pflichten zu entziehen.
  3. Diskussion: Welche weltanschauungsrechtlichen Themen sollten aus säkularer Kölner Sicht vom ifw vorangetrieben werden? Ansätze für gemeinsame Aktivitäten?

Das ifw bietet u.a. folgende Stellungnahmen:

Das HFK ist ein offener säkular-humanistischer Gesprächskreis getragen von Giordano-Bruno-Stiftung Köln (gbs Köln), Humanistischer Verband Köln (HVD), Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) sowie Skeptiker (GWUP). Der Eintritt ist frei.

Einblicke in die Suche nach einer Zwillingserde

Vortrag von Michael Salz

Freitag, 20. April 2018 / 19:00 Uhr

Atrium

An den Dominikanern 6, 50668 Köln

Dr. Michael Salz

Haben Sie sich schon mal gefragt, wann die Menschheit Leben auf einer Zwillingserde nachweisen können wird? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Zugrunde liegt die Entdeckung von zahllosen extrasolaren Planeten in den letzten 20 Jahren mittels der Transit- und Radialgeschwindigkeitsmethoden. Eine echte Zwillingserde wurde jedoch noch nicht gefunden und auch nur einer der geplanten Missionen wird dies wohl gelingen, nämlich PLATO. Der Nachweis von Leben auf einem anderen Planeten erfordert weit sensitivere Messmethoden und ein Verständnis über Planetenatmosphären, dass unser heutiges noch übersteigt. Immerhin wird das James Webb Weltraumteleskop bald die ersten Atmosphären von erdähnlichen Planeten vermessen, die rote Zwerge umkreisen. In meinem Vortrag versuche ich nicht nur diese interessanten Fragen zu beantworten, sondern auch die Methoden in der Astronomie zu beleuchten.

Zur Person: Dr. Michael Salz hat in Hamburg Physik studiert und im Arbeitskreis von Prof. Jürgen Schmitt über die Atmosphäre von Exoplaneten promoviert. Aufbauend auf seinem Promotionsthema forscht er derzeit als Postdoktorand am astronomischen Institut der Universität Hamburg (Sternwarte Hamburg).

Zum Veranstalter: Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Humanistischen Forum Köln, dem offenen säkular-humanistischen Gesprächskreis. Die Versanstaltung wird organisiert und durchgeführt von der Regionalgruppe Köln im Förderkreis der Giordano-Bruno-Stifung e.V.